Wir haben ein ernsthaftes Problem

In Deutschland führt man 75–80 % aller Erkrankungen auf Fehlernährung und Bewegungsmangel zurück. 1,9 Mio. Kinder und somit 11,9 % aller Einschulkinder (WHO 4/2013) sind davon betroffen.

Allein in Deutschland sind 15 % der Kinder und Jugendlichen zwischen 3–17 Jahren übergewichtig, 6,3 % davon sind krankhaft adipös fettleibig).

Neben Folgekrankheiten wie z.B. Herz-Kreislaufproblemen und Diabetes Typ II (Zuckerkrankheit) können auch Konzentrationsmangel und Leistungsabfall die Folge sein.

Überproportional stark betroffen sind Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund.

Was also tun?

  • Bewusstsein für gesunde Ernährung und Bewegung schaffen.
  • Kinder zwischen 3 und 12 Jahren gezielt erreichen.
  • Mit praxisnahen Aktionen in Kitas und Schulen arbeiten.
  • Auf Motivation statt Verbote setzen.
  • Frühzeitig und alltagsnah ansetzen.
  • Gesundheit ganzheitlich betrachten und Erwachsene einbeziehen.

Jetzt gemeinsam ansetzen

Wir, gesundekids, verstehen uns als Ideengeber, Förderer und Anbieter zur Zusammenarbeit. Für Kitas und Schulen, für Eltern, für engagierte Einzelpersonen und für Organisationen, die Prävention nicht nur diskutieren, sondern konkret umsetzen möchten.
Gesunde Entwicklung beginnt nicht mit großen Programmen, sondern mit kleinen, durchdachten Schritten im Alltag. Genau dort setzt gesundekids an.

Eine Idee engagierter Rotarier


Da gesundheitliche Fehlentwicklungen bei Kindern immer stärtker zunahmen, entschloss sich Mediziner und Kardiologe Prof. Dr. med. Gustav Belz, während seiner Amtszeit als Governor die Initiative gesundekids aus dem Rotary Distrikt 1820 ins Leben zu rufen.
Von der Ernährungswissenschaftlerin Dr. Reinhild M. Link wurde dafür ein Aktionsprogramm für Kitas und Schulen entwickelt, das Inhalte anschaulich und praxisnah vermittelt und ständig weiterentwickelt wird

Prof. Dr. med. Gustav Belz
Dr. oec. troph. Reinhild M. Link

Wie das in der Praxis aussieht

Die Projektideen von gesundekids sind bewusst einfach gehalten und niedrigschwellig. Sie sollen nicht zusätzlich belasten, sondern sich gut in bestehende Strukturen integrieren lassen. Dabei geht es nicht nur um körperliche Gesundheit, sondern ebenso um mentale Gesundheit und Lebensfreude. Kinder sollen erleben, dass Wohlbefinden ganzheitlich gedacht wird, also Körper und Psyche gleichermaßen umfasst.

Kinder entdecken gesunde Lebensmittel spielerisch und ohne moralischen Zeigefinger. Sie bewegen sich gemeinsam, ohne Vergleich und ohne Leistungsbewertung. Sie erfahren, dass gesundes Verhalten nichts mit Verzicht zu tun haben muss, sondern mit Neugier, Gemeinschaft, positiven Erlebnissen und einem gestärkten Selbstwertgefühl. Lebensfreude entsteht dort, wo Kinder sich angenommen fühlen, sich ausprobieren dürfen und merken, dass sie selbst wirksam sind. Genau hier setzt gesundekids an.

Diese Erfahrungen wirken oft weiter, als man auf den ersten Blick vermutet. Kinder nehmen Eindrücke mit nach Hause. Gespräche entstehen. Erwachsene werden sensibler für Themen, die im Alltag sonst leicht untergehen.